Maßnahmenplan zur Verbesserung der THG-Quote

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Der Bundesverband THG Quote hat einen umfassenden Maßnahmenplan entwickelt, der darauf abzielt, die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der THG-Quote anzugehen. Basierend auf umfassenden Analysen und Forschungen haben wir festgestellt, dass die aktuelle Ausgestaltung der THG-Quote erhebliche volkswirtschaftliche Schäden verursacht, die auf etwa 415 Millionen Euro geschätzt werden.

Zwei Hauptprobleme haben wir identifiziert:

  1. Die Quote ist viel zu leicht zu erreichen
  2. Überlange und Falschdeklarierungen führen zu Verzerrungen

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, fordern wir folgende Maßnahmen:

  1. Erhöhung der Quote, um eine angemessene Anreizstruktur zu schaffen
  2. Einführung einer Elektrounterquote, um den Einsatz von Elektrofahrzeugen zu fördern
  3. Keine Anerkennung von Nachweisen aus Ländern oder Anlagen ohne Vor-Ort-Audits durch Bundesbehörden
  4. Aberkennung aller fragwürdigen Nachweise für die Quotenjahre 2023/24

Darüber hinaus tragen Betrugsfälle im Bereich Biodiesel und Co-Processing erheblich zu den Problemen bei und müssen daher unterbunden werden.

In einer kürzlichen Recherche des ZDF-Magazins „Frontal“ wurde zudem festgestellt, dass Klimaschutzprojekte einiger Mineralölkonzerne lediglich auf dem Papier existierten und möglicherweise vorgetäuscht wurden. Insbesondere geht es um UER-Zertifikate, deren Genehmigung fragwürdig ist. Dies könnte einen der größten Betrugsfälle in der deutschen Mineralölwirtschaft darstellen, bei dem neue Anlagen in China gebaut wurden, die angeblich CO2-Emissionen einsparen sollten. Die meisten dieser Projekte wurden auf Öl- und Gasfeldern in der Provinz Xinjiang realisiert.

Wir setzen uns entschlossen dafür ein, diese Missstände anzugehen und eine nachhaltige Lösung für die Verbesserung der THG-Quote zu finden. Unseren vollständigen Maßnahmenplan finden Sie hier.

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